Tag: Liebe

Delightful Dirty Stories

Joey Comeau has recently self-published a book of dirty stories that “are weird and fun and often bewildering, like sex itself” titled The Girl who Couldn’t Come. There is also math, ghosts, and time travel.

You can read some of the stories here.

Personally, I enjoyed the ones I read. It felt like the author really likes his characters and wants us to like them too.
Some stories are strange or shocking or surprising (like the twist in “And then the Werewolf”). But mostly they are about people having sex. And not in a “throbbing manhood” or “unleashed passions” kind of way.

My favorite is “one two three four five six seven eight”.

This book is for anyone who has sex.

 

Joey Comeau is a Canadian author who also works on the asofterworld.com comic.

Prinzen auf Pferden

Zu ihrem 31sten Geburtstag vor zwei Wochen erhielt meine Schwester von einer Freundin ein Buch. Der Titel dieses Buches lautet “Wann kommt denn endlich der blöde Prinz auf seinem dämlichen Gaul!”. Dies hier ist mein Eindruck von diesem Buch.

Der Titel ist witzig und ansprechend. Er suggeriert gleichzeitig, dass der angebliche Kleinmädchentraum vom Prinzen auf dem Ross zwar albern ist und eigentlich ganz doof, aber auch, dass er trotzdem in Erfüllung gehen kann. Außerdem wird einem das Gefühl vermittelt, dass hier einer weiss wie sich das anfühlt wenn man da sitzt und glaubt für immer allein bleiben zu müssen und wie man es mit Humor nehmen könnte.

Leider hatte ich das Gefühl, der Autor gehe davon aus, dass alle seine Leserinnen mehr oder weniger Klone von Bridget Jones seien. Zumindest hören sich die Ratschläge an, wie die, die Bridget (im Buch) auch liest und hört: mach mehr Sport, bilde Dich, iss wie ein normaler Mensch, erweitere Deinen Horizont und suche Dir neue Hobbies. Auch so Weisheiten wie “schraub Deine Erwartungen zurück” und “am besten klappts mit jemandem, der aus einem 40km Radius von Deinem Heimatort stammt” hätten aus dem Bestseller von Helen Fielding stammen können (Bridget schnappt sich am Ende den ehemaligen Nachbarsjungen).

Besonders lachen (um nicht zu weinen) musste ich über einen theoretischen Zeitplan einer hypothetischen Frau. Diese lernt im Mai zwei Männer kennen und geht mit beiden aus. Im Juni trifft sie einen dieser Männer ein zweites Mal. Im Juli hat sie mit diesem Mann Sex. Anfang August hat sie ein zweites Mal Geschlechtsverkehr mit oben erwähntem Mann. Mitte August treffen sich beide schon regelmäßig zweimal die Woche. Dies geht wohl so weiter, bis sie im Dezember für ein paar Tage gemeinsam wegfahren. Im Februar nennt er sie Anderen gegenüber “meine Freundin”. Im Mai (es ist ein Jahr seit dem Anfang vergangen) hört sie ein erstes “ich liebe Dich” von ihm.
Ich weiss ja nicht ob ich da ein bisschen verwöhnt bin, aber wenn ich mich in der Vergangenheit zweimal die Woche mit einem Mann getroffen habe und Sex hatte, dann habe ich erwartet, dass er mich seine Freundin nennt.

So humorvoll der Titel des Buches ist, umso mehr ist man von dem Mangel an entsprechenden Techniken für den Umgang mit dem Single-darsein enttäuscht.